Gefangen im Multiprovider-Labyrinth?

Prozessintegration weist den Weg!

Services müssen intern und auch über Unternehmensgrenzen hinweg funktionieren. Egal, welche Prozesse und Tools beteiligte Partner verwenden. Das ist heutzutage die Erwartungshaltung. In Realität regieren nach wie vor  E-Mail und Excel. So haben Lorenz Schnöpf, von Blueponte, Roland Csombai von Lomnido und Peter Karas von Kapsch BusinessCom mit ca. 50 Teilnehmer*innen des ITSM Partnerstammtisch diese Woche darüber diskutiert, wie es zukünftig  besser gehen soll. Hier das Fazit des Stammtisches:

Zu Beginn haben alle Teilnehmer*innen des Stammtisches klar festgestellt, dass ein Anstieg der Anzahl verschiedener Provider über die letzten Jahre zu spüren war. Diese sollen auch vorwiegend durch die interne IT gemanagt werden, soviel ist man sich einig. Es fehlt noch die richtige Roadmap oder der konkrete Plan, wie das passieren soll.

Der fehlende Service Integrator

Aus diesem Anlass stellte Lorenz Schnöpf das Konzept des Service Integrators vor. Diese Funktion gab es in Unternehmen, die Outsourcing betreiben, bisher nicht. Ein Service Integrator ist die Funktion, die die Gesamtverantwortung für die ganzheitliche Erbringung von Dienstleistungen unterschiedlicher Lieferanten trägt und deren Steuerung übernimmt.  Der Service Integrator ist eine einzelne, logische Einheit die für die optimale End-to-End Lieferung von Dienstleistungen verantwortlich ist. Bildlich gesprochen ist der Service Integrator also eine Art Bauaufsicht oder Dirigent.  

Diese Funktion ist ein zentraler Bestandteil von Service Integration and Management (SIAM), das grundlegende Werk zu diesem Modell ist der SIAM Body of Knowledge.

Wie kann man unterschiedliche Tools, Prozesse und Organisationen miteinander verbinden?

In einem Sourcing-Umfeld, wo unterschiedliche Parteien miteinander zusammenarbeiten, stellt die Integration der Prozesse und Tools zur nahtlosen Servicebereitstellung, oft eine große Hürde dar. Durch spezialisierte Tools wie z.B. den Lomnido SIAM Broker, lassen sich diese Herausforderungen sehr elegant lösen. Durch den Einsatz wird eine nahtlose Integration und Zusammenarbeit auf Prozessebene, sowie ein rasches und flexibles Anbinden neuer Partner und Provider ermöglicht.

SIAM oder nicht?

Ist das Service Integration and Management Model das, wonach sich Organisationen ausrichten sollen? Oder ist es ein Hype, der wieder abklingen wird? All jene, die schon länger im Berufsleben stehen, haben über die Jahre viele Management-Modelle kommen und gehen sehen. So ist natürlich auch diese Frage am Stammtisch der ITSM Partner eine Berechtigte. Dazu gibt die aktuelle Studie von Scopism über den Verbreitungsgrad von SIAM in der DACH Region und im internationalen Vergleich. Kurz zusammengefasst: als junges Managementmodell ist SIAM schon weit verbreitet, vor allem dort, wo die Komplexität rasend zunimmt. Unternehmen wollen wieder die Zügel in die Hand nehmen, und die Performance ihrer Provider besser steuern. Hier kann der Einsatz von SIAM einen enormen Wertbeitrag leisten. Nähere Infos dazu finden Sie in der Scopism Studie.

Sie konnten an dem virtuellen ITSM Stammtisch nicht teilnehmen und sind daran interessiert mehr über SIAM zu erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne, oder folgen Sie uns auf LinkedIn oder abonnieren Sie unseren Newsletter um auf dem Laufenden zu bleiben.

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